Karin Reisinger

FWF Hertha Firnberg Projekt an der Akademie für bildenden Künste Wien, Institut für das künstlerische Lehramt, wo ich seit 2023 auch das FWF TCS Projekt Stories of Post-extractive F*utures leite.

Während meinem Postdoc fellowship an KTH Architekturschule, Abteilung Critical Studies, in Stockholm (2016–17), begann ich mit den Abbaugebieten in Sábme/Nordschweden zu arbeiten, um materialen Verbindungen und Handlungsfähigkeiten der Profession der Architektur und ihren Praktiken nachzugehen. Nach einem Fellowship am ArkDes Stockholm (2018), setzte ich 2020 meine Arbeit mit Malmberget fort und begann auch, mit Eisenerz in Österreich zu arbeiten.

Ausgebildet in Architektur, Visueller Kultur und Kulturwissenschaften, interessieren mich räumliche und ökologische Veränderungen sowie auch räumliche Praktiken von Care (Sorgetragen) und Erhaltung, speziell feministischer, indigener und mehr-als-menschlicher Praktiker_innen und Gemeinschaften. Meine Arbeit beruht auf Ethiken der Ko-Produktion, gegenseitigem Lernen und auf einem feministisch-kritischen materialistischen Framework.

Neben der Lehre an der Akademie der bildenden Künste Wien, war ich 2022 auch in den internationalen PhD Lehrgang Approaching Research Practice in Architecture (TU München) involviert und kuratierte 2022 die Ausstellung Zäune Insekten Stickereien (materiale Gemeinschaften) als Teil der WIENWOCHE 2022.
 

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(c) Vivi Ericsson