Immer mehr Zonen der Erde sind Menschen-gemachten ausbeuterischen und destruktiven Änderungen unterworfen, sodass sie von Menschen für lange Zeiträume kaum bewohnbar sind. Ressourcenabbau, kaum mit feministischen und inklusiven Methoden untersucht, bestimmt lokale Ökologien und Kulturen. Dieses Forschungsprojekt arbeitet mit zwei Bergen des Erzabbaus, nämlich Malmberget in Sábme / Nordschweden und Erzberg in Österreich. An beiden Bergen bestimmen die Erzvorkommen, unter den größten Zentral- und Nordeuropas, die Geschichten und Zukünfte der menschlichen und nicht-menschlichen lokalen Akteur_innen. In Malmberget können wir auch von feministischen Engagements und indigenem Wissen lernen.
Mit einem Fokus auf intersektionale feministische Perspektiven folgt dieses Projekt lokalen Akteur_innen. Beide Erzberge werden von Erzählungen von harter Arbeit und Pionieren, Wachstum, unvorstellbaren Volumen von Gestein und Profit repräsentiert. Die Perspektiven von alternativen Praktiken, einem guten Zusammenleben und der Sorgearbeit für Umwelten und Gemeinschaften in den Mittelpunkt zu stellen, zeigt Verbindungen von multiplen Akteur_innen und ihren reparierenden und erhaltenden Tätigkeiten inmitten der Extraktion – durch feministische Strategien des Sichtbarmachens, Zusammenbringens und durch vorausschauendes Aktivieren der lokalen Zukünfte.
So bei den Problemen und Verlusten der Abbaugebiete zu bleiben, bringt Verbindungen, Alternativen und oft überraschende Praktiken zum Vorschein, die eine Basis für ein resilientes theoretisches Gerüst für inklusive Ökologien während und nach der Ausbeutung schaffen. Ein ethischer, intersektionaler Rahmen belebt diese Ränder des Wissens um diese Orte des Abbaus.
Projektdauer: 1.3.2020 – 29.2.2024 / 1.7.2024